Die Merkurschule und die Max Grundig-Klinik haben am 27.09.2017 einen Kooperationsvertrag unterschrieben

Wirtschaft macht Schule. So heißt das Stichwort, unter dem jetzt ein Kooperationsvertrag zwischen der Merkurschule Ottenau und der Max Grundig-Klinik auf der Bühlerhöhe unterzeichnet wurde.Dort gibt es eine Vielzahl von Berufsbildern, in die im Zuge der Zusammenarbeit hineingeschnuppert werden kann. 485 Schüler zählt die Merkurschule, von denen jeweils zwischen 120 und 130 für ein solches Angebot in Frage kommen. Die waren bislang eher technisch, werden nun aber dank der Max Grundig-Klinik abgerundet: Ob soziale Berufe, Pflege oder Hotellerie und Gastronomie – dort bietet sich „ein echtes Rundum-Paket“, erklärte Annemarie Herzog, die das Projekt bei der IHK Karlsruhe leitet und die Weichen auch hier gestellt hatte. Sie sei im ersten Moment überrascht gewesen, als man ihr dieses Premium-Unternehmen als Partner vorschlug, betonte Schulleiterin Barbara Fischer, dass beiderseits die Chemie gleich gestimmt habe. „Das ist zwar eine Ecke weg von Gaggenau, aber wir werden Mittel und Wege finden, dass unsere Schüler hier ankommen.“ Austausch, steter Dialog, die Begegnung auf Augenhöhe seien ihr dabei sehr wichtig. Mit Klinik-Geschäftsführer Andreas Spaetgens und seinem Team habe es gleich gepasst. „Für uns war es quasi Liebe auf den ersten Blick.“
„Und das ist wichtig“, pflichtete ihr Fritz Veith vom Oberschulamt bei. Denn der Nachwuchs müsse auch im Realbetrieb lernen. Wer digital unterwegs sei, der lerne zwar auch viel, aber fundierte Entscheidungen brauchten reale Begegnungen. Just hier will die Max-Grundig-Klinik künftig praktische Hilfe leisten. Ein Beruf müsse sich gut anfühlen, es müsse bei einer Entscheidung berücksichtigt werden, was letztlich wirklich am besten passt, ermunterte Geschäftsführer Andreas Spaetgens die Schüler, die zusammen mit ihrer hauseigenen Band zur Unterzeichnung „auf den Berg“ auf Bühler Gemarkung gekommen waren. Hier treffen sie auf ein besonderes Haus, machte Spaetgens deutlich, dass die Kompetenz der Mitarbeiter ein Faktor von wesentlicher Bedeutung sei. Die schöne Aussicht wiege für den Patienten vergleichsweise deutlich weniger. Leidenschaft sei es, die es brauche, damit ein Beruf auch wirklich mit Freude ausgefüllt werden kann, hofft er, dass die Schüler in seinem Haus die Einblicke, Orientierung, den intensiven Austausch und die Know-how-Vermittlung bekommen werden, die für ihre Berufswahl entscheidend sind.


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